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für den Inhalt verantwortlich: Thomas Fernkorn, Im Blenze 9, 31515 Wunstorf

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Freitag, 19. August 2016
Nun, jeder Urlaub geht einmal vorbei. Gerade sitzen wir im Flieger und warten auf den Start. Zeit den letzten Post für diesen Urlaub in unserem Blog. Zeit auch um Resümee zu ziehen. 
 
Mein Enthusiasmus war ja ziemlich eingeschränkt, bezüglich Mallorca. Mit Isa und Holger harmonierte es wirklich gut, aber wir waren ja auch schon bei schlechteren Wetter, auf engeren Raum zusammen.

Ja, es war mir zu heiß! Auf dem Boot war es erträglich, das Wasser hatte die perfekte Temperatur. Klasse war es natürlich in der Nacht: um 1 Uhr noch relaxed im Poloshirt einen Cocktail  zu trinken, hat wirklich etwas.

Beeindruckend waren die Farben und die Klarheit des Wassers. Die Küste, im Grunde ein landschaftlicher Traum, hat jedoch Wunden durch die Bausünden, die erschreckend sind.

Die Auswüchse des Massentourismus haben wir nicht im vollem Ausmaß gesehen, mir hat das bereits gereicht.

Es war sehr schön mit dem Boot in Badebuchten zu rauschen, dort im Schatten des Bimini zu chillen.  Mit dem Kühlschrank an Bord waren kalte Getränke, leckeres Essen sichergestellt und wir waren nicht auf die überteuerten Restaurants am Strand angewiesen. Ein Motorboot mit 150PS hat schon was, aber für mich hat jedoch weiterhin das richtige Boot mindestens einen Mast. Einfach ruhiger und entspannter. 

Bei Cosi ist es keine Frage, sie findet Mallorca wirklich toll und will gleich wieder hin. Für mich kommt eher noch einmal eine Reise im Februar oder März zum Triathlon-Training in Frage. 

Auf jeden Fall sind wir jetzt beide gut erholt und entspannt und das ist ja das Ziel eines Urlaubs. Von daher: Mission accomplished.



Dienstag, 16. August 2016
Der Tag begann früh mit einem 17 km Lauf für mich. Zumindest die Gegend um Santa Ponca ist kein Eldorado für Läufer. Selten hat man Meerblick und meistens läuft man an der Straße entlang, Feldwege sind nicht vorhanden (wie kommende Bauern eigentlich auf Ihre Felder?) und jedes Stück Natur ist eingezäunt. 

Wieder im Apartment angekommen stand das Frühstück bereit - eine willkommene Begrüßung. 

Nachdem das Wetter etwas Regen im Programm hatte sind wir zur Inselhauptstadt gefahren. Wir hätten gewarnt sein sollen: vor den Bushaltestellen in Santa Ponca waren lange Touristenschlangen, jeder wollte wohl den kühleren Tag für einen Stadtbummel nutzen. In Palma angekommen sahen wir schon drei große Kreuzfahrtschiffe im Hafen und die Straßen waren verstopft mit Leihwagen. Das Universum verschaffte uns einen perfekten Parkplatz und wir stürzten uns in das Getümmel. Dank unserer ortskundigen Gastgeber konnten wir bald in ruhigere Ecken entfliehen.
Die Shoppingtour unserer Damen bot uns Herren die ersehnte Pause bei einem Cocktail bzw. Bier mit einem ausgiebigen Rauchopfer.
 
Auf dem Rückweg noch die restlichen Zutaten für die Paella gekauft, die dann meisterhaft vom unserem spanischen Koch Don Holgero zubereitet wurde. Der Sangria wurde ausnahmsweise nicht im Plastikeimer sondern im Glas serviert.

Morgen soll es wieder an die 30 Grad werden, dann heißt es wieder rauf auf das Boot.
Montag, 15. August 2016
Nachdem wir heute extrem lange geschlafen haben (11 Uhr) stand ein erneuter Badetag an. Mit dem Motorboot ging es nach St.Elm. Eine schöne Bucht mit einem Wasser, dass jedem Pool zur Ehre gereicht hätte. Da kommt wirklich Karibikfeeling auf. 
 
Der Badebereich war großzügig abgesperrt, ideal für das Schwimmtraining. Nach einer Weile relaxen hieß es ab ins Wasser. Das Drama nahm seinen Lauf. Unbemerkt umzingelten mich etwa 1000 Feuerquallen und eine griff meine Halsschlagader an, wahrscheinlich sollte ich ein wohlschmeckendes  Familienessen werden. Ein stechender Schmerz am Hals rief meinen Fluchtinstikt wach und ich schwamm in Rekordzeit zum Boot.  Als ich eine halbe Stunde später nochmals zum Schwimmen aufgebrochen bin, war nur noch die Nachhut der Feuerquallen zu sehen - 3 kleine Exemplare versperrten mir erneut den Weg: das Schwimmtraining war damit beendet.

 
Gegen Abend brachen wir Richtung Heimat auf, mit einem Zwischenstopp in Port Andratx. Dort ein, nein ich gestehe, zwei super leckere Eis verspeist. Nun sitzen wir im Steakhaus: Für Cosi ein Dorade, für mich Surf & Turf.
Sonntag, 14. August 2016
Puh, der Start heute früh war hart! Da wir am Vortag bis fast 2 Uhr getagt hatten, viel mir das Aufstehen echt schwer. Hilft aber nichts, der Trainingsplan fordert seinen Tribut. Also kurz nach sieben die Schuhe an und los.
Der Ort wacht auf, die Engländer auch und damit ihr Durst nach Bier. Die Laufstrecke hatte traumhafte schöne Punkte, der Rest stank nach Urin und Müll. Wie war das noch mit der christlichen Hochkultur des Abendlandes?

Dann haben wir das Schlauchboot in Port Andratx zu Wasser gelassen und sind dann gleich Richtung Santa Ponca gefahren. Ja, Holger, Motorboot fahren macht Spaß, viel sogar, aber ein Segelboot ist mir immer noch lieber. Da "oder" so ein hässliches Wort ist kann die Lösung nur sein ein Segelboot und ein Motorboot im Hafen liegen zu haben - da sieht man mal wieder wie praktisch und pragmatisch wir Männer veranlagt sind. 🤓
Von Santa Ponca sind wir zur Dreifingerbucht gerauscht und haben dort den Tag verbracht. Da Sonnenbaden nicht mein Ding ist bin ich gleich zweimal ausgiebig schwimmen gegangen, gute 2 km, gut für den kommenden Triathlon.
 
Abends dann zum Sundowner nach Port Adriano. Dort könnten wir das Einlaufen der Superyacht ACE beobachten: 87 Meter für 10 Gäste und 28 Personen Personal sind schon ein Wort! Der günstige Wochenpreis von nur 1 Mio. Euro zzgl. Nebenkosten hat uns veranlasst die Urlaubspläne für das nächste Jahr zu überdenken.
 
Während ich hier sitze und schreibe Vergnügen sich unsere Mädels im Hafen bei einer kubanischen Nacht. Bei mir gehen die jetzt die Lichter aus...
Samstag, 13. August 2016
Heute war der Tag meiner Shopping Queen: der Markt in Sóller. Der Hinweg war einfach und führte uns durch den Tunnel. Die Stadt selber war gut gefüllt und es gab mehr als genug Stände. Eine FAZ und Café con leche haben mich meinen Frieden mit Stadt und Markt finden lassen. 
Eine schöne Kathedrale und ein malerischer Ort laden wirklich zum bummeln ein.
 
Ein Abstecher zum Eisessen nach Port Sóller dann folgte der Rückweg über den Berg - Respekt vor den Rennradlern,  die das hochkurbeln!
 
Jetzt sitzen wir noch im Restaurant und lassen den Tag ausklingen....so lässt es sich leben.
Es ist geschehen - jahrelang erfolgreich vermieden und nun sind wir im Touribomber der TUI nach Mallorco unterwegs! 
Nachdem der Trip zur Masurischen Seenplatte an der standhaften Weigerung des Vercharterers nach einem nicht polnischen Vertrag gescheitert war, haben wir die Einladung von Isa und Holger sie nach Mallorca zu begleiten gerne angenommen. Cosi mit großer Begeisterung, ich eher verhalten, denn alles über 25 Grad ist mir ja zu heiß.

Nun, jetzt heißt es sich auf die Insel einlassen und die Zeit zu genießen. Mona und Tabea hüten das Haus...mal schauen was sie übrig lassen.

Mittwoch, 20. Juli 2016
Nachdem das Wetter gestern gut war, habe ich meine Black Beauty in Auto gepackt und bin zur Arbeit gefahren. 
Nach Feierabend dann der Spaß mit dem Fahrrad die 62 km nach Hause zu fahren. 2,5 Stunden, wenn die Helden der Verkehrsplanung mal wieder einen Stau auf der A2 generieren, geht's mit dem Auto auch nicht schneller.
 
  Einzig heute morgen war es etwas mühselig aufzustehen. Um vier klingelte der Wecker und um 20 vor fünf bin ich los....naja, dafür ist das Training für den Tag dann aber auch abgehakt. Die erwachende Natur an einem Sommertag jedoch so hautnah zu erleben ist unbezahlbar. Da spürt und sieht man die Kraft der Schöpfung.